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Regionale Energieförderung - Richtlinien und Vollzugshilfe

Die Energiestadt Region Obertoggenburg lanciert ein regionales Förderprogramm. In den Gemeinden Ebnat-Kappel, Nesslau und Wildhaus-Alt St. Johann sollen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer von Beiträgen profitieren, wenn sie auf erneuerbare Energien und Energieefizienz in Gebäuden setzen.

Die Gemeinden Ebnat-Kappel, Nesslau und Wildhaus-Alt St. Johann führen eine gemeinsame Energiekommission. Im Jahr 2015 wurden sie als Region Obertoggenburg mit dem Label Energiestadt ausgezeichnet. Seither setzen die Gemeinden gemeinsam eine konsequente und ergebnisorientierte Energiepolitik um.

Neu wollen sie einen regionalen Energiefonds äufnen, um die Produktion von erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz in Gebäuden zu steigern. Hierzu haben die drei Gemeinderäte Richtlinien sowie eine Vollzugshilfe verabschiedet. Diese unterliegen der ordentlichen Referendumsfrist von 40 Tagen und werden in den drei Gemeindeverwaltungen öffentlich aufgelegt. Die Referendumsfrist dauert vom 5. Februar bis 17. März 2018.

Attraktives Förderprogramm

Über 80% der Gebäude im Toggenburg gelten als sanierungsbedürftig. Im Bereich der Wärmeerzeugung sind noch immer viele Ölheizungen im Einsatz und insbesondere in kleineren Ferienhäusern ist der Elektroheizungsanteil ausserordentlich hoch. Mit einem attraktiven Förderprogramm wollen die drei Gemeinden die Einwohnerinnen und Einwohner motivieren, auf erneuerbare Energien umzusteigen und die Energieeffizienz zu erhöhen.

Hausbesitzerinnen und -besitzer können bei Umsetzung der folgenden Massnahmen von Beiträgen profitieren:

  • Holzfeuerungen bis 70 kW (bei Ersatz von bestehenden fossilen und Elektroheizungen)

  • Wärmepumpen (bei Ersatz von bestehenden fossilen und Elektroheizungen)

  • Sonnenkollektoren

  • Photovoltaikanlagen

  • Anschlüsse an Fernwärmenetze

  • Fensterersatz

  • Abbruchprämie bei Ersatzneubau

  • befristete Aktionen

Ziele des Förderprogramms sind die Reduktion von CO2-Emmissionen und die Ausnutzung von regionalen Potenzialen bei der Wärmeerzeugung sowie die Unterstützung bei Gebäudesanierungen in Ergänzung zur Förderung des Kantons St. Gallen. Es soll am 2. April 2018 starten und mit einer einmaligen Anschubfinanzierung für ein bis zwei Jahre finanziert werden. Danach ziehen die Gemeinden Bilanz und evaluieren die Weiterführung.

Im Frühling 2018 wird die Bevölkerung an Veranstaltungen und mit offiziellen Informationsschreiben im Detail über die Förderung orientiert.

 

Inserat_Energiefonds_Obertoggenburg_Ref  [PDF, 59.0 KB]

Richtlinien_Energiefonds_Obertoggenburg  [PDF, 475 KB]

Vollzugshilfe_Obertoggenburg  [PDF, 482 KB]

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